
Foto: Markus Mille, Bauern- und Winzerverband
Unter der organisatorischen Leitung der „Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald“ und des Bauern- und Winzerverbandes errichteten zahlreiche Verbände des ländlichen Raumes, insbesondere Landwirte und Weidetierhalter am 23.Januar 2026 ein Mahnfeuer in Rehe im Westerwaldkreis, um auf die nach wie vor völlig unzulängliche Situation des Wolfsmanagements hinzuweisen.

Foto: Markus Mille, Bauern- und Winzerverband
Mehrere Hundert Demonstrierende brachten in dem Dreiländereck zwischen Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein- Westfalen ihren Unmut über die Rißsituation zum Ausdruck.

Foto: Sebastian Jakob, Kreisgruppe Altenkirchen LJV-RLP Hegeringleiter
Betroffene Tierhalter betonten, es gehe ihnen nicht um finanzielle Entschädigungen sondern um das Wohl der ihnen anvertrauten Tiere.
Der Landrat des Westerwaldkreises, Achim Schwickert, sicherte auch im Namen seiner Kollegen aus den Kreisen Altenkirchen und Neuwied seine Unterstützung zu.

Foto: Sebastian Jakob, Kreisgruppe Altenkirchen LJV-RLP, Hegeringleiter
Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Marco Weber, wies auf die Bedeutung der Jägerschaft für das Wolfsmanagement hin.
Die Jäger zeigten sich solidarisch durch die Anwesenheit zahlreicher Mitglieder der Kreisgruppen Westerwald und Altenkirchen im LJV- RLP. Die örtliche Bläsergruppe „Hoher Westerwald“ umrahmte die Veranstaltung mit den Signalen „Aufbruch zur Jagd“ und „Jagd vorbei,Halali“
Dr. Heiner Nöllgen, Vorsitzender

Foto: Paul Mockenhaupt, Mitglied der Kreisgruppe Altenkirchen LJV-RLP
Einer von den vielen anwesenden Jägern aus der Kreisgruppe Altenkirchen, Paul Mockenhaupt:
„Ich finde es ein sehr positives Signal dieser Veranstaltung , wie eng der Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Jägerschaft wirklich ist. Hier werden zukünftig die, die den Schaden haben zusammen mit denen, die es ausbaden müssen an einem Problem arbeiten , das es nicht geben würde, wenn man von Anfang an mit etwas Menschenverstand und der jahrzehntelangen Erfahrung unserer EU- Nachbarn Management betrieben hätte. 100% Rechtssicherheit für uns Jäger ist die Minimalforderung.“

Foto: Paul Mockenhaupt, Mitglied Kreisgruppe Altenkirchen LJV-RLP
